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| Verlagsgeschichte |
Der NordSüd Verlag wurde 1961 von Dimitri und Brigitte Sidjanski im Zürcher Oberland gegründet. Viele bis heute für den NordSüd Verlag arbeitende Künstler wie Bernadette, Eleonore Schmid oder Binette Schroeder veröffentlichten damals bei NordSüd ihre ersten Bilderbücher. Andere junge Illustratoren wie Janosch, David McKee, Jozef Wilkon oder Celestino Piatti folgten und bereicherten das künstlerische Verlagsprogramm. Damals wie heute gab es den Anspruch, ein individuelles, anspruchsvolles Programm zu gestalten, in dem es Geschichten und Illustrationen aus aller Welt zu entdecken galt. Als einer der ersten Verlage, druckte NordSüd ab 1965 zusammen mit der deutschsprachigen Schweizer Startauflage internationale Koproduktionen mit, um höhere Auflagen zu niedrigeren Herstellungspreisen realisieren zu können. 1972 übernahm der Hamburger Cecilie Dressler Verlag die Verlagsvertretung von NordSüd für den Markt in Deutschland und Österreich. 1979 ging der Verlag in die Hände des Verlegersohns Davy Sidjanski über. Mit Beginn der 1980er Jahre wurde die internationale Präsenz des Verlags ausgebaut. Bis 1999 entstanden acht Imprints des NordSüd Verlag in Japan, Finnland, Dänemark, Italien, Norwegen, Holland Frankreich und in den USA. 1993 wurde das Programm des Michael Neugebauer Verlags bei NordSüd integriert. Mitte 2004, nachdem der alte NordSüd Verlag in Liquidititätsengpässe geraten war, übernahm der heutige Verleger Urs Gysling zusammen mit einer Gruppe von in der Buchbranche engagierten Aktionären den Verlag. Damit wurde die Grundlage geschaffen, den NordSüd Verlag erfolgreich weiterzuführen. Seit Mitte 2009 gehört der NordSüd Verlag durch Mehrheitsbeteiligung zur Verlagsgruppe Oetinger.
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